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Specksteinkurs für Wohngruppe in Berlin
Mittwoch, 15. Dezember 2010

Unser Engagement: Im November diesen Jahres ermöglichte Helenes Helfer e.V. den Kindern der Wohngruppe mit alternierend innewohnender Betreuung (WAB) der fundament gGmbH in Berlin, an einem Specksteinprojekt teilzunehmen. Katrin Lösch, Betreuerin in der Wohngruppe beschreibt: „Wichtig für uns war, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, eine neue Ausdrucksform kennen zu lernen und sich selbst und die Anderen neu entdecken und wahrnehmen zu können.“ Professionell und einfühlsam leitete Christine Polze (Psychotherapeutin und Bildhauerin) durch den kreativen Prozess. In wunderbar entspannter und anregender Atmosphäre wurde gefeilt und gesägt bis nach und nach eine Skulptur sichtbar wurde, die schon längst im Kopf des Kindes war. Die Kinder hatten großen Spaß dabei, sich gestalterisch mit den Werkzeugen und dem Rohling auszuprobieren. Der Alltag wurde hinter sich gelassen und Freiraum geschaffen, neues aus eigener Hand entstehen zu lassen.

Die von Helenes Helfer e.V. übernommenen Kosten betrugen 330,- Euro.

 

 

Die Einrichtung: Die fundament gGmbH ist seit 2003 als anerkannter freier Träger der Berliner Kinder-und Jugendhilfe tätig und bietet im stationären Bereich in einer Wohngruppe bis zu 6 Kindern (im Alter von 6-15 Jahren) ein vorübergehendes Zuhause.

Die Arbeitsschwerpunkte der mit den dort lebenden Kindern sind:

  • Die emotionale Versorgung der Kinder durch familienähnliche Strukturen, Bezugsbetreuung und eine hohe Beziehungskontinuität.
  • Die intensive Elternarbeit durch regelmäßige Gespräche, Elternbesuche in der Gruppe, Hausbesuche, sowie die Einbindung der Eltern in die Arbeit mit ihren Kindern, sowie das Angebot einer externen Elternberatung zur Reflexion ihrer Elternrolle und elterlichen Verantwortung.
  • Die vorschulische und schulische Förderung der Kinder durch regelmäßige Kontakte in die Kitas und Schulen, Teilnahme an Elternabenden und Sprechstunden, die Hausaufgabenbetreuung und individuelle Förderung.
  • Die gesundheitliche Förderung der Kinder unter Beachtung der individuellen Bedarfe der einzelnen Kinder, wie Entwicklungsverzögerungen, geistige Beeinträchtigungen, sozial-emotionale Verhaltensauffälligkeiten sowie Traumatisierungen.
  • Die Anbindung der Kinder in ein einrichtungsunabhängiges Freizeitangebot, welches auch nach Rückkehr in den elterlichen Haushalt fortgesetzt werden kann.