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Musiktherapie für Paul
Donnerstag, 01. März 2012

Paul kam mit einer angeborenen Fehlbildung des Herzens zur Welt. In seinen ersten Lebensmonaten wurde er bereits mehrfach operiert. Im Sommer des vergangenen Jahres wurde ein Herzschrittmacher implantiert, welcher derzeit nicht richtig arbeitet. Krampfanfälle erschweren zudem den Alltag. Besuche beim Kardiologen und weitere Operationen gehören zu Pauls Leben wie Essen, Trinken und Spielen dazu.

Paul ist mittlerweile drei Jahre alt und kennt die Musiktherapie durch eine Therapeutin im Rahmen der Frühförderung. Mit Ende des dritten Lebensjahres endet diese Form der Therapieübernahme durch die Krankenkasse. Da Paul außerordentlich von der Musiktherapie profitieren kann, seine Familie jedoch die Finanzierung der Therapie nicht eigenständig aufbringen kann, wandte sich Pauls Mutter mit der Bitte um eine weiterführenden Musiktherapie an Helenes Helfer e.V.

Seit November 2011 finanzieren wir Paul eine wöchentliche Therapie bei unserer Musiktherapeutin Frau Judith Sonntag.

Frau Sonntag berichtet:

"Paul ist mit den Instrumenten und dem spielerischen Umgang vertraut. Es gelingt ihm schnell, zu der neuen Musiktherapeutin Vertrauen zu fassen, das Instrumentarium und der spielerische Umgang damit sind ihm bereits bekannt. Die ersten musiktherapeutischen Sitzungen fanden bei ihm zuhause statt, die Mutter konnte schon ab der ersten Stunde den Raum verlassen.

Seit Dezember kommt er nun in meine Praxis, wo ihm ein größeres Repertoire an Instrumenten und auch die Erkundung neuer Räume ermöglicht werden.   Paul ist ein offenes und neugieriges Kind, welches die Musik liebt und mit einem gewissen Froscherdrang Neues probiert, wenn Vertrautes als Basis bestehen bleibt. Für die Musiktherapie wünscht sich seine Familie (Eltern und eine ältere Schwester), dass er einfach Freude und Spaß am Singen und Musizieren hat, mehr Sicherheit in körperlichen Bewegungen gewinnt und sich auch ihm nicht so nahen Menschen gegenüber selbstbewusst behauptet."