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Kathrin     Mittwoch, 25. August 2010| Hamburg
Liebe Marisa, lieber Johannes

ich wollte mich mal mit einer Neuigkeit melden, die etwas mit Euch und Helene zu tun hat.
In Euer *altes Gästebuch* hatte ich schon dreimal geschrieben.Ich bin ja eine Mama, die kurz vor der Geburt ein Kind verloren hat und auch wenn ich inzwischen Kinder habe, weiß ich, wie es Euch geht. Daher denke ich besonders in diesen Tagen an Euch und Helene.
Vielleicht ist es ja schön für Euch zu hören, dass ich durch die Typisierungsaktion für Helenchen als möglicher Stammzellspender für einen Leukämiepatienten identifiziert wurde und nun, wenn alles glatt geht, spenden werde.
Ich denke ganz doll an Euch und versuche Euch bei Eurem Projekt zu helfen; dazu melde ich mich dann aber in den nächsten Monaten gesondert bei Eurem Team.

liebe Grüße,
kathrin

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Webmaster. Liebe Kathrin, vielen Dank für deine Nachricht, es ist wirklich immer wieder toll zu hören, wenn jemand tatsächlich als Spender infrage kommt. Bitte halt uns auf dem Laufenden! Liebe Grüsse, das Helenes-Helfer-Team

Oma Karin     Montag, 23. August 2010| Berlin
Hallo ALLE!!!!!
Ich lebe noch. Melde mich demnächst ausführlicher. Alles Gute für Euch.

Helene vergesse ich nie.

Jana     Montag, 23. August 2010| Berlin
Hallo an Alle,

immer noch so still in unseren Gästebüchern, umso mehr habe ich die lieben, wunderschönen Zeilen von Marion genossen. Für meine Gefühlswelt war wieder alles dabei vom Grinsen über Euren "Besuch" bei der Polizei und Dein Versuch Spenderin zu werden bis zu den aufsteigenden Tränen, wenn Du Deine Gedanken um Helenchen aufschreibst.

Und wieder hat es kleinste unschuldige Wesen getroffen, die durch vielleicht mangelhafte Vorsorge und Kontrolle sterben mussten. Die schrecklichen Tode der Babys in der Uniklinik Mainz, mir stockte der Atem, als ich heute morgen davon hörte. Wie sehr muss es wohl die Eltern und Familien getroffen haben, mein allerherzlichstes Beileid und Mitgefühl an alle. Die Welt kann so grausam sein, warum nur, immer wieder warum nur?

Seit Helene genieße ich es jetzt ganz bewußt, meiner kleinen Maus einfach nur beim Spielen zuszuchauen, oder wenn sie mit dem Telefon durch den Garten ums Haus läuft, um ihren großen Bruder aus dem Bett zu holen, so wie es ihr ihre Tante am Telefon gerade sagt. Da stehen dann ca. 80 cm vor dem Hochbett des Bruders und schreien "Lulu aufstehn" und Tante hört zu. Mein Gott, was geht es uns gut.

@Oma Karin, wie geht es Dir? Gibt es Neuigkeiten, Möglichkeiten, die Dir ein wenig Erleichterung verschaffen und Dir vielleicht ein paar Ängste nehmen? Bitte schreib uns doch ein paar Zeilen, wenn es geht.

@Ursula, wie geht es Euch und vor allem Luis? Hängt Ihr immer noch in der Klinik fest?

Für Euch, liebe Oma Karin und liebe Ursula mit Luis und auch für Petra mit Sharina ein "kleiner Helfer" von mir (habe ich im Netz gefundenund finde es wunderschön).

Hoffnung
Nicht aufgeben trotz großer Dunkelheit,
sondern ein kleines Licht anzünden.
Nicht mit dem Schlimmsten rechnen,
sondern mit einem kleinen Wunder.
Den Kopf nicht hängen lassen,
sondern ihn an der Schulter guter Freunde lehnen.
Die Hände nicht in den Schoß legen,
sondern sie dem Glück entgegenhalten.
Sich trotz allem nicht verschließen,
sondern die Tür zum Herzen öffnen.
(Jochen Mariss)

Für Euch alles alles Gute.

Liebe Marisa, lieber Johannes,

auch Euch möchte ich ganz besonders liebe Grüße hier lassen, verbunden mit dem Wunsch, dass Eure Gedanken und Erinnerungen an Eure kleine Tochter Euer Herz warm halten und Euch nicht aufgeben lassen. Sie war und ist ein so besonderes Geschöpf, sie hat so sehr berührt.

Liebe Grüße
Jana

Marion     Freitag, 20. August 2010| Koblenz
Hallo Ihr Lieben!

Melde mich nach einer lebhaften Woche wieder zurück. Unsere Helsinki-Reise wird uns jedenfalls immer in Erinnerung bleiben...: Zuerst flog Göttergatte mit einer dicken Grippe hin (ja, es wurde noch richtig zugeschlagen...), am 1. Tag wurde mir mein supertoller Lederrucksack "mit allem" aus dem Frühstücksraum des Luxusschuppens geklaut, dann bekam ich die dicke Erklältung und am letzten Tag hatte Jürgen so eine Schniefnase, daß sein Nasenbluten wieder anfing und er erst im Hotel das Waschbecken vollblutete und es dann gleich nach dem Start wieder anfing und den Flug durch ging.... - Pfffh, war ich froh, als mir unsere Maus auf dem Bahnsteig entgegenflog und ich sie endlich wieder in die Arme schließen konnte. Hatte echt das Gefühl, daß wir (fast) nichts ausgelassen hatten. Aber am ärgerlichsten war wirklich der Diebstahl. Wir waren nicht die einzigen, aber Hotel + Polizei konnten und können da nichts machen. Das wären Profi-Banden und wir werden auch nichts davon wiedersehen. Um Karten, Handy, DigiCam war's schade, aber was richtig weh tut, sind die paar persönlichen Gegenstände, die jetzt irgendwo verrotten, während sie für mich sehr, sehr viel wert waren (Bilder, etc.). Das beißt ziemlich.

Diese Wo. + auch noch die nächste habe ich eben viel Rennerei, um das Wichtigste wieder zu bekommen. Auch mußte ich hier nochmal extra zur Polizei. Da sitzt du dann 2 Std. und weißt, daß eh' nur alles für die Statistik ist. Aber ohne Anzeige keine neuen Papiere. Aber Julchen hatte ihre neugebastelte Papierkrone auf, den Zauberstab und ihre Lieblingsstofftiere mit und mischte die Wache I in Koblenz auf (wir dürfen jetzt "jederzeit" gerne wiederkommen...**grins**). Aber als ich sagte, ich müsse zur "Polizei", gab es kein Halten mehr und Julchen wollte un-be-dingt mit und es verkürzte die Wartezeit doch ungemein.

Seit dieser Woche ist sie jetzt stolzes Kindergartenkind. Morgens der Abschied ist noch nicht so toll, aber nachmittags kommt mir dann strahlender, aufgeregter Zwerg entgegen und das ist einfach alles.

@Jana: Finde es ganz, ganz toll, daß Du Blut spenden gehst. Ich habe eine "Nadelphobie" (nehme mal an, ich kann das so behaupten) und als ich es dann vor einigen Jahren in München dann doch mal schaffte, zum DRK zu gehen, um Blut zu spenden, bin ich so aus den Pantinen gekippt, das war schon nicht mehr feierlich. Ich lag noch mit einer großen braunen Papptüte überm Kopf da, als alle anderen schon längst Zuhause waren und wurde dann mit Sanka + Ärztin nach Hause gefahren. Die Ärztin meinte dann noch, daß es ja ganz lieb gewesen wäre, daß ich gekommen sei, aber ich solle doch bitte, bitte nie wieder kommen.... - Soviel dazu.

@Doloris: Hoffe sehr, daß es Johnny bald wieder besser geht. Das mit der Sehne ist ja wirklich schrecklich und mir tat schon das Durchlesen weh!! Alle besten Wünsche und viele liebe Grüße!!!! - Es hat mich jedenfalls sehr gefreut, daß Ihr so tolle Ferien mit Euren Enkeln hattet. Das ist was für's Leben.

@Ursula: Mit bangem Herzen mußte ich zur Kenntnis nehmen, daß Luis's Lungen immer noch nicht wieder so richtig in Gang kommen. Habe schon Grüße bei Euch auf der Homepage gelassen, möchte Euch alle aber auch hier nochmal bitten, dem kleinen, süßen Kämpfer Eure Kraftgedanken und lieben Wünsche zu senden, damit er durchhält und alles endlich besser wird!!! Wir wünschen Euch nur alles erdenklich Gute!!!

Und irgendwie druckse ich derzeit um "unser" kleines Helenchen rum. Ein bißchen versuche ich auch - feige - ihren Jahres-Todestag ein wenig zur Seite zu schieben, damit ich nicht dauernd weinen muß. Die ganze Zeit denke ich immer wieder: "Letztes Jahr um diese Zeit war noch...." und dann steigt alles wieder hoch und tut so saumäßig weh.

Während ich das hier schreibe sehe ich diese wunderschönen blauen Augen hier oben neben dem Logo und dann zerreißt es mich wieder vor Kummer & Wut über diese Ungerechtigkeit. Dabei hatte sie doch schon....

Kleine Maus, Du hast soviel angestoßen und ich denke mit schweren Herzen an Deine lieben Eltern und wie unvorstellbar es ihnen jetzt wohl gehen mag.

Es hilft nur bedingt, sich vor Augen zu halten, daß ja jeder Mensch seinen ganz eigenen Weg gehen muß, aber wenn Ihr Minis doch noch alle so klein & unschuldig seid und dann praktisch von Anfang an mit einer solchen grausamen Bürde bedacht werdet, ist das kaum mehr zu ertragen.

Schicke Deiner Mama & Deinem Papa tröstende Träume, in denen sie Dich knuddeln und auf den Arm nehmen dürfen. - Mir stockt echt der Atem und ich kann doch hier nicht weinen...

In Gedanken 1.000 Himmelsküsse, liebe kleine Maus!!!

Marion

@Oma Karin: Auch Dir ganz, ganz liebe Grüße. Was kann ich Dir nur wünschen? Was könnte ich Dir nur sagen?? Wir denken an Dich und ich finde es nach wie vor toll, daß wir Dich hier kennenlernen durften!!!!

Jana     Dienstag, 17. August 2010| Berlin
Hallo an alle,

ich komme gerade von meiner Mittagspause. Im Alexa in Berlin-Mitte ist diese Woche Sommerblutspendeaktion, die mir gerade passend kommt, da ich sowieso wieder dran bin. Im Juli wurde ich leider wieder nach Hause geschickt, da mein HB Wert nicht ausreichend war. Aber nach 3 wöchiger Einnahme von Eisentabletten , hat es diesmal für die Spende gereicht.
Wenn ich dort dann so auf der Liege bin, schweifen meine Gedanken unweigerlich zu Helenchen und dazu, dass ihr Schicksal mich dazu hat bewegen lassen, Blut zu spenden. Werde ich gefragt, warum ich vorher noch nie spenden war, ich kann diese Frage nicht beantworten. Ich weiß es einfach nicht, vielleicht weil ich mir vorher noch nie Gedanken um diese Dinge gemacht habe und der Meinung war, dass alles Unheil an mir vorbei geht? So blauäugig, auch mich kann es von einer auf die andere Sekunde treffen.

In der nächsten Woche geht die Schule wieder los und ich hoffe, dass dann einige von Euch wieder hier herein schauen und vielleicht auch ein paar Zeilen schreiben und die Prognose "Sommerloch" sich bestätigt.

Oh je, der September naht, letztes Jahr um diese Zeit sah alles noch so positiv aus, bis uns der Schrecken eingeholt hat.
Es ist bestimmt auch für Euch liebe Marisa und lieber Johannes wieder eine schwere Zeit, voll beladen mit den schrecklichen Erinnerungen. Aber Ihr kommt da durch, da glaube ich ganz fest dran.
Euer größter Wunsch, dass Helenchen in den Herzen vieler Menschen wohnt und unvergessen ist, ist in Erfüllung gegangen, in meinem hat sie einen unverrückbaren Platz.

Es schickt Euch allen ganz liebe Grüße

Jana


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