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Therapiestuhl für Jason Drucken E-Mail
Sonntag, 04. September 2011

Der mittlerweile zweijährige Jason wurde in seinem ersten Lebensmonat von seinem Vater geschüttelt und erlitt dadurch schwere Hirnblutungen und infolgedessen eine schwere Mehrfachbehinderung. Er lebt in einer Pflegefamilie in Berlin, welche mittlerweile auch eine Kita gefunden hat, die Jason als Integrationskind aufgenommen hat. Die Erzieher in der Kita sind hochmotiviert, einfallsreich und sehr kreativ dabei, den kleinen Jason zu fördern und ihn in die Kindergemeinschaft zu integrieren. Er bekommt dort durch externe Kräfte Vojta-Therapie und Sinnesfrühförderung. Transportiert wird er in einem Reha-Buggy, von dem der Erzieher mehrmals täglich das Sitzteil abbaut und an einen Kinderstuhl bindet, damit Jason mit den Kindern am Tisch sitzen bzw. überhaupt sitzen kann. Der Buggy selbst hat im Gruppenraum keinen Platz.

Da dies kein Dauerzustand sein kann, beantragte die Pflegefamilie bei der Krankenkasse neben ihrem häuslichen Therapiestuhl einen zweiten Therapiestuhl für Jason, der in der Kita stehen soll. Es handelt sich dabei um einen höhenverstellbaren Stuhl mit Fixiergurten, Tisch, Fussrasten und Seitenführung, denn Jason kann nicht allein sitzen. Da der Kita-Besuch kein "Alltagsbedürfnis" sei, wurde der Antrag abgelehnt. Verschiedenste andere Wege schlugen ebenfalls fehl.

Helenes Helfer e.V. hat sich daher den benötigten Therapiestuhl "Madita Fun" angeschafft. Er wird Jason bis zu seinem achten Lebensjahr zur Verfügung stehen.

 

 

Jason in seinem Therapiestuhl zu Hause:

Jason in seinem Therapiestuhl in der Kita:

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2013
 
Selbstbehauptungskurs Drucken E-Mail
Samstag, 03. September 2011

Im Sommer diesen Jahres ermöglichte Helenes Helfer e.V. den Mädchen der Wohngruppe mit alternierend innewohnender Betreuung (WAB) der fundament gGmbH in Berlin, an einem Selbstbehauptungskurs des Veranstalters "Wortraum" teilzunehmen.

Die Mädchen der Gruppe haben alle Gewalterfahrungen in der Familie/Umfeld gemacht. Zwei der Mädchen bewegten sich gerade im öffentlichen Raum sehr ängstlich, mit der Befürchtung, angegriffen und verletzt zu werden. Der Kurs sollte die Mädchen in ihrem Körperbewusstsein stärken sowie Selbstvertrauen und Sicherheit aufbauen.

Katrin Lösch, Betreuerin in der Wohngruppe beschreibt:

"Im Zeitraum von Mai bis Juni 2011 haben die Mädchen unserer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche an 6 Terminen an einem Selbstbehauptungskurs teilgenommen. Unter dem Motto „Ich bin unschlagbar- und Du?“ haben die Kinder über gemeinsame Gesprächsrunden, in Rollenspielen und im teen-Yoga gelernt, sich gewaltfrei zu verhalten und verbal selbst zu behaupten sowie sich selbst besser zu spüren und eigene Körpergrenzen wahrzunehmen. Die Mädchen konnten eigene Konflikterfahrungen in den Kurs einbringen und in Unterstützung von 2 Pädagogen Lösungen bzw. Möglichkeiten erarbeiten, um ein Gefühl des Verlierens oder Unterlegenseins zukünftig zu vermeiden. Die Mädchen haben gerne diesen Kurs besucht. Vor allem deshalb, weil er Ängste und Sorgen der Kinder aufgegriffen hat und Strategien zu einem sicheren Verhalten vermittelt hat. Durch die sehr achtsame und respektvolle Atmosphäre fühlten die Mädchen sich sehr wohl und haben auch nach Beendigung des Kurses, durch ihr im Kurs angelegtes Lerntagebuch, die Möglichkeit sich bereits Erarbeitetes wieder in Erinnerung zu rufen. Wir danken „Helenes Helfer e.V.“ für die finanzielle Unterstützung!"

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2013
 
Aktion: Bastelmaterial 3 Drucken E-Mail
Freitag, 26. August 2011

Wie im vergangenen Jahr wurde auch in diesem Frühsommer eine tolle Sach-Spendenaktion. Barbara Haane und Heike Paulus wiederholten die Aktion "Frühjahrsputz im Scrapschrank" unter den Scrapbookerinnen in Deutschland.

Gesammelt wurde hochwertiges Bastelmaterial beim großen Event "Crop am Rhein 3", zu dem die knapp 100 Teilnehmerinnen ihre nicht mehr benötigte Materialien mitbrachten.

In diesem Jahr gingen die Pakete an das Kinderschutzhaus Nord in Hamburg sowie das Elisabeth-Weiske-Heim in Berlin. Beide Einrichtungen haben sich sehr gefreut!

 

Vielen herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen für die großzügigen Spenden und Barbara und Heike für die tolle Organisation.

Wir danken den beiden Veranstalterinnen ausserdem ganz herzlich für die Spende von 500,- Euro, die aus der von ihnen veranstalteten Lotterie für Helenes Helfer e.V. hervor ging!

 

**** Nachtrag vom 18. Februar 2012 ****

Die letzte Kiste voller Bastelmaterial dieser Sammelaktion von Barbara Haane und Heike Paulus ging vor Weihnachten an die Wohngruppe der Fundament gGmbH, die wir bereits mit verschiedenen Therapie-Angeboten unterstützt haben.

Die Kinder waren ganz ausser sich vor Freude und bastelten uns einen tollen Kalender 2012. Wir haben uns riesig gefreut! Vielen, vielen Dank an die Gruppe und vielen Dank noch einmal an Barbara Haane und Heike Paulus für die tollen Materialien, die sie uns schon mehrfach zur Verfügung gestellt haben!

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. April 2013
 
Delphin-Therapie für Kolja Drucken E-Mail
Dienstag, 02. August 2011

Kolja kam im August 1999 in Marburg an der Lahn in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt. Sein Zwillingsbruder verstarb bei der Geburt. Nach vielen Operationen und einem langen Krankenhausaufenthalt kam Kolja schließlich nach Hause. Heute ist er geistig und körperlich schwerbehindert, auch sein Augenlicht hat er verloren. Er kann nicht laufen, seine Beine sind spastisch, er kann allerdings sitzen und sich eigenständig aus der liegenden Position ins Sitzen aufrichten. Kolja kann nicht sprechen und sich seiner Familie kaum mitteilen.

Insgesamt ist Kolja ein behindertes Kind mit einem sehr sanften und fröhlichen Wesen. Seine Familie hat einen sehr starken Zusammenhalt, Mutter und Vater kümmern sich zu Hause um ihn. Kolja hat zwei kleine Geschwister (9 und 4 Jahre alt).

Die Familie kämpft im Alltag mit zwei Problemen. Das ist zum einen Koja's Epilepsie, die er mit 3 Jahren aufgrund einer Hirnblutung ausbildete. Zum anderen ist Kolja's Essverhalten schwierig. Einen großen Teil der Zeit wendet die Familie zum Füttern auf.

Für Kolja ist jede zusätzliche Form von Sinneseindrücken wertvoll, da ihm durch seine Blindheit und fehlende Mobilität ein sehr großer Teil seiner Wahrnehmung an der Außenwelt genommen ist. Im Wasser kann sich Kolja immer gut entspannen und es wird ihm eine andere Form der Körperhaltung bzw. -bewegung geboten als nur Sitzen und Liegen.

Wir erhoffen uns, Kolja's Anfallsleiden durch eine Delphintherapie positiv beeinflussen zu können.

Diese Therapie findet in Zusammenarbeit mit mydolphins GmbH vom 02.08. – 16.08.2011 in Belek statt. Helenes Helfer e.V. übernimmt Kolja's Therapiekosten, die Reise- und Unterkunftskosten trägt die Familie.

Wir freuen uns auf einen Erfahrungsbericht der Familie nach der Reise und wünschen der Familie nun eine unbeschwerte Zeit fernab des Alltags und Kolja wundervolle Momente mit den Delphinen!

 

****************** Update 02. Oktober 2011 ******************

Erfahrungsbericht der Familie - Kolja`s Begegnung mit den Delfinen

Am 02.08.2011 starteten wir unsere große, aufregende Reise in die Türkei, um unserem behinderten Sohn Kolja eine Delfintherapie mit „my dolphins“ zu ermöglichen. Wir, das sind die Eltern Frank und Bärbel mit ihren Söhnen Kolja (11 J.), Ruven (9 J.) und Thilo (4 J.). Wir hatten keine Ahnung, wie eine Reise mit solch einer großen Familie bzw. mit einem behinderten Kind verlaufen würde, aber wir können schon einmal vorweg nehmen, dass es für alle Beteiligten eine sehr schöne entspannte Zeit war. Die äußeren Umstände trugen sehr zum Gelingen des Aufenthaltes bei. Da war die tolle Hilfe für Behinderte am Flughafen sowie im Hotel, der Transfer vom und zum Flughafen bzw. zur Delphintherapie täglich.

Kolja hatte in den zwei Wochen des Aufenthaltes 9 Einheiten a 30 Min. Delphintherapie, die für ihn am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig waren. Das Wasser des Pools war relativ kühl, so dass er zwei Neoprenanzüge trug. Durch seine Blindheit konnte er nicht sehen, was es damit auf sich hatte, dass er sich in solch kaltem Wasser befand. Aber er war tapfer und akzeptierte seine Therapie nach wenigen Einheiten. Es war zum größten Teil der Verdienst der Delphintherapeuten, die mit großer Geduld und Einfühlungsvermögen Kolja ruhig und lieb zuredend, ihm die Zeit ließen sich an diese neue Situation zu gewöhnen.

Für uns als Eltern war während der Durchführung der Therapie am Schönsten zu beobachten, zum einen, dass Kolja die Therapie nicht ablehnte, sich auf eine neue Situation einlassen konnte und zum anderen, dass er zum Ende hin Berührungen mit den Delphinen zuließ. Er streckte sogar seine Hand nach ihnen aus, um sie zu berühren. Das ist deshalb besonders, weil Kolja ein sehr in sich gekehrtes Kind ist und wenig offen für Ungewohntes und Neues. Dies merkten auch die Delphine und kamen in ganz sanfter Weise immer wieder auf Kolja zu. Wir waren sehr zufrieden, dass das alles so gut verlief.

Nun sind fast vier Wochen seit der Therapie vergangen und wir möchten noch folgendes bzgl. Koljas Epilepsie anmerken. In einem Zeitraum von zwei Monaten vor der Therapie hatte Kolja schwere epileptische Anfälle. Es musste medikamentös eingegriffen werden, um die Anfälle zu beenden. Deshalb waren wir auch sehr aufgeregt, eine solche Reise mit ihm durchzuführen. Er hatte in der Türkei am 3. Tag einen schweren Anfall gehabt, aber seit dem nicht einen einzigen medikamentös zu behandelnden mehr. Gleichzeitig aber verlor Kolja auch einen Eckmilchzahn, während des Aufenthaltes. Da Zahnen ebenfalls vermehrte Anfälle hervorrufen können, kann man schwerlich sagen kann, wovon diese immense Besserung seines Anfallsleidens kommt. Aber auf jeden Fall war es ein gelungener Aufenthalt, da auch die Geschwisterkinder viel Spaß hatten und wir als Familie eine so schöne Zeit verleben durften.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen! Wir sind sehr glücklich!

Familie Simon

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2013
 
Aktion Tragetücher Drucken E-Mail
Samstag, 07. Mai 2011

Dank unserer immer weiter wachsenden Facebook-Community konnten wir einem der Kinderschutzhäuser in Hamburg einen Wunsch erfüllen. Über unseren Aufruf nach Tragetüchern bei Facebook kamen für das Kinderschutzhaus Nord drei Tragetücher für Säuglinge zusammen. Vielen Dank an die Spenderinnen!

In den Kinderschutzhäusern werden vorübergehend Säuglinge und Kleinkinder bis sechs Jahre betreut, für die eine Inobhutnahme oder Hilfe zur Erziehung außerhalb der eigenen Familie über Tag und Nacht erforderlich ist. Es handelt sich dabei um die vorläufige Unterbringung u.U. auch auf schwer absehbare Dauer eines Kindes zu seinem Schutz. Die Kinderschutzhäuser garantieren die unmittelbare Aufnahme.

Gerade für kurzfristige Aufrufe wie diesen ist unsere Facebook-Fanseite eine großartige Hilfe! Werden Sie doch auch "Fan" und folgen Sie unseren News auf Facebook!

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2013
 
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