Blog
Projekte
Delphin-Therapie für Hauke Drucken E-Mail
Montag, 29. April 2013

Der 15-jährige Hauke erlitt bei seiner Geburt einen erheblichen Sauerstoffmangel. Er ist an den Rollstuhl gebunden und leidet an immer wiederkehrenden starken Spastiken. Haukes Eltern und liebe Menschen im Umfeld unterstützen ih, sein alltägliches Leben zu meistern. Sie helfen beim Essen, der Körperpflege, bei der Kontaktaufnahme zu Mitmenschen und bei allen gesundheitlichen Problemen. Insgesamt ist Hauke bei allem auf Hilfe Dritter angewiesen.

Ein großer Wunsch von Hauke und seiner Familie war eine weitere delphinunterstützte Therapie in Belek.

Gemeinsam mit der Spendenplattform Gynny finanzierte Helenes Helfer e.V. Haukes Aufenthalt bei den Delphinen im Herbst 2012.

Wir freuen uns sehr über den Erfahrungsbericht der Mutter im Nachgang der Therapie:

"Hauke war von Anfang an sehr aufgeregt, da er sich sehr stark auf das Schwimmen mit den Delphinen gefreut hat. Somit war die erste Aufgabe für ihn, ruhiger zu werden. Dies ist ihm in Zusammenarbeit mit dem Delphin und dem Schwimmtrainer zusehens gut gelungen.

Wir konnten täglich die Fortschritte beobachten:

 

  • anhaltendere ruhiger Bewegungen
  • zunehmend konzentriertere Blickrichtungen
  • Haukes Körper hat sich täglich weiter entspannt und diese Entspannung hielt auch nach dem Schwimmen noch an.
  • Dadurch konnte der den Delphin immer besser mit offenen Händen oder den Fußflächen berühren und spüren.

 

Insgesamt hat die delphingestützte Therapie Hauke sehr viel Freude bereitet. Er fragt immer mal wieder mit seinem Talker, wann er wieder zu den Delphinen fliegen kann. Das alleine finde ich ist schon eine tolle Bestätigung, wie gut Hauke dieser Aufenthalt in Belek getan hat. Mir bleibt zum Schluß nur DANKE! zu sagen für Ihr großartiges Engagement und die tolle Unterstützung. Behalten Sie sich diesen Elan auch für andere Projekte und Menschen. Ich bin mir sicher, dass noch viele davon profitieren werden."

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2013
 
Bastelmaterialspenden Herbst 2012 bis Frühjahr 2013 Drucken E-Mail
Dienstag, 16. April 2013

Wir freuen uns über mittlerweile sehr regelmäßige Bastelmaterial-Spenden von "Scrapbookerinnen" in Deutschland.

Im August 2012 sammelte beispielsweise Nicole Nodop von Stempelkeller-Buxtehude auf der KreativHamburg Messe (StampinUp Stand) Bastelmaterial. Myriam aus unserem Team holte die Kisten direkt auf der Messe ab und brachte das Material zur Vereinigung Hamburger Spielhäuser.

Eine feste Zusammenarbeit besteht mittlerweile mit Barbara Haane von Scrap-Impulse. Wie in den vergangenen Jahren sammelte sie auch am diesjährigen "Crop am Rhein" im März wieder kistenweise Bastelmaterial und schickte uns viele Pakete nach Berlin. Einige Materialien sind mittlerweile bei dem Berliner Intensivpflegedienst "Perspektive Daheim" angekommen. Wir freuen uns besonders über die Zusendung der nachfolgenden Bilder!

 

Weitere Kisten werden in den kommenden Wochen an Einrichtungen verteilt, mit denen wir bereits zusammen arbeiten. Herzlichen Dank an alle einzelnen SpenderInnen!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. April 2013
 
Musiktherapie für Juval Drucken E-Mail

Beginn der der Therapie Ende 2012

Anfang 2012 konnten wir dem damals noch 17-jährigen Juval ein Liftersystem beschaffen. Schon in dem sehr berührenden Text der Mutter (im "Auftrag" von Juval) erfuhren wir von Juvals Vorliebe für Musik. Bei einem Besuch im Sommer beschlossen wir gemeinsam mit Juvals Mutter, Juval eine Musiktherapie anzubieten. Seit Oktober besucht unser Musiktherapeut Roland Juval nun regelmäßig.

 

Update Dezember 2015

Unser Musiktherapeut Roland gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahr mit Juval. Ausserdem haben wir von Juval und seiner Familie einen Brief erhalten! Lest mehr:

"Juval war auch im letzten Halbjahr gesundheitlich recht stabil. Schön zu erleben, wie gut er sich immer wieder – und auch Dank der wunderbaren Pflege des Teams – reguliert und regeneriert. Die optimale (Be-) Atmung ist dabei natürlich sehr wichtig. Juval hat eben viel Kraft und eine unstillbare Lust, alles kennenzulernen und dabei zu sein. Das wirkt auch auf die Menschen, die mit ihm Umgang haben zurück und bereichert alle. Über die Musik kann Juval am schnellsten auf Reisen gehen. Nicht nur um bisher Bekanntes und Unbekanntes zu sehen, sondern auch um zu fühlen, zu schmecken, sich zu bewegen und bewegt zu werden. Sein Körper zeigt uns deutlich, wenn er ins Bad der Klänge eingetaucht ist. Dann ist Ruhe, Bewegung in der Stille und Annahme.

Auch im letzten Halbjahr haben wir keine Gelegenheit ausgelassen, alle zusammen zu singen und zu musizieren. Jeder, der gerade bei Juval ist, macht einfach nach Lust und Laune mit."

Juval lässt Euch alle herzlich grüßen und bedankt sich mit einem Text und Bildern für das Jahr 2015: Brief von Juval

 

Update Mai 2015

Im Rahmen einer weiteren Verlängerung von Juvals Therapie erzählt unser Musiktherapeut Roland:

"Juval konnte im letzten halben Jahr gesundheitlich recht stabil bleiben. Allerdings wird die Beatmung für ihn immer wichtiger. Die Lunge benötigt viel Hilfe, um den großen Bedarf an Sauerstoff zu decken. Und Juval benötigt für seine Sinnesreisen viel Power! Da gibt es eine Menge zu schmecken, zu riechen, zu fühlen. Immer wieder ist der Unterschied zwischen kalt und warm, süß und sauer, langsam und schnell und besonders leise und laut faszinierend für ihn. Juval liebt den Reiz der Gegensätze. Eine große Leidenschaft für Juval ist und bleibt die Musik. In ihr kann er alles finden, wonach er sich sehnt. Wenn er in den Klängen badet, ist es ihm ganz vertraut in der Seele und dennoch und gerade deshalb kann er auf den Flügeln der Töne neue und unbekannte Gegenden besuchen, die ihn immer wieder einzigartig berühren.
Wenn wir Gelegenheit haben, musizieren wir alle zusammen. Zum Beispiel mit dem Einzelfallhelfer, der Maultrommel spielt oder mit der Krankenschwester,  die auch Hebamme ist und die eine wunderschöne helle und warme Singstimme hat.
Juval lässt Euch alle herzlich grüßen. Er dankt Euch für die Unterstützung und würde sich sehr freuen, noch ein weiteres viertel Jahr Musiktherapie zu bekommen."

Update Dezember 2013

Im Rahmen der Verlängerung von Juvals Therapie für die kommenden Monate, berichtete unser Musiktherapeut Roland:

"Im Oktober hat uns Juval alle in großes Schrecken und Traurigkeit gebracht – natürlich nicht absichtlich! Juval wurde zunehmend schwächer. Er musste rund um die Uhr beatmet werden. Dennoch erreichte das Blut oft nicht die nötige Sauerstoff-Sättigung. Wir machten uns große Sorgen. Wie sollten wir diese Zeichen verstehen? Juval wurde ins Krankenhaus eingewiesen. Die Angst, sein Zustand würde sich zu Hause verschlechtern, war einfach zu groß. Im Krankenhaus wurde eine starke Infektion der Atemwege diagnostiziert und eine Antibiose angesetzt. Unter dieser holte sich Juval seine alten Kräfte zurück. Puls und Sauerstoff- Sättigung regenerierten sich. Jetzt hat Juval zu der Form zurückgefunden, in der wir ihn kennen lernten. Jetzt genießt er wieder seine wöchentlichen Musik-Sessions. Manchmal entspannt er sich so sehr, dass sein Puls unter 60 Schläge pro Minute fällt. Das sehen die Krankenschwestern bzw. Pfleger gar nicht gern. Meist gelingt es durch eine entsprechende Änderung der musikalischen Form, Juval wieder „in Spannung“ zu versetzen. Dies quittiert er uns dann durch ein bemerkenswertes Rollen seiner schönen Augen. Juval reagiert sehr gut auf das musikalische Medium. Wir sind überzeugt, dass die Melodien, Klänge und Rhythmen bis zu ihm vordringen und ihn innerlich auf wohltuende Weise berühren. Diese Rezeption einer musikalischen Sprache, die Juval sehr gut versteht bietet ihm einen wesentlichen Kontaktkanal zur Teilhabe am Leben. Wir halten eine Fortführung der Musiktherapie für ein weiteres Halbjahr für dringend notwendig."

Bericht unsere Musiktherapeuten (Stand April 2013):

"Im Herbst des letzten Jahres durfte ich - Dank Helenes Helfer - Juval kennen lernen. Juval wirkte bereits bei unserem ersten Kontakt wohlwollend, freundlich und offen für Begegnungen. Leider stehen dem jetzt 18 Jahre jungen Mann nur wenige Ausdrucksmittel zur Verfügung, denn er ist gelähmt. Anfangs konnte ich nur durch die Bewegungen seiner Augen versuchen zu erfahren, was er gerade erlebt. Aber schon bald entdeckten wir eine Sprache, die für die Außenwelt nicht hörbar ist. Per Zufall bemerkte ich nämlich, wie Juval meinen Händedruck zu erwidern schien. Inzwischen bin ich mir sicher, dass seine Antworten kein Zufall sind.

Jetzt haben wir endlich eine Möglichkeit, uns wechselseitig zu begegnen. Es mag so eine Art Morse-Alphabet sein, dessen Regeln wir Stück für Stück gemeinsam erfinden. Manchmal haben wir Lust, die Sprache unserer Hände mit dem gemeinsamen Atemrhythmus und von mir gesungenen Tönen zu kombinieren. Wenn uns das gelingt belohnt uns die gemeinsam entstandene Stimmigkeit vielleicht mit einem wohligen Schauer der Verbundenheit. Juval ist zum Glück nicht “zimperlich”. Er gestattet mir, albern und laut zu sein. Wenn ich gar zu “verrückt” bin, rollt er seine schönen Augen, als wolle er sagen: “Oh Mann, jetzt krieg’ Dich wieder ein!” Aber schon einen Moment später scheint er empört zu fragen: “Was denn, hörst Du schon auf?”.

Von den Krankenschwestern erfahre ich viel über Juvals Alltag, so dass ich gut auf sein jeweiliges Befinden eingestimmt bin. Kürzlich musste Juval wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus. Erstaunlich gut und schnell konnte er sich aber wieder aufrappeln. Und jetzt geht es so manches Mal wieder sehr lustig und ausgelassen zu, besonders wenn Juvals älterer Bruder gerade zu Hause ist. Dann machen alle Anwesenden irgendwie mit: “Großer Chor und Orchester”. Wir sind sicher, Juval genießt - wie wir - diese Momente."

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 06. Februar 2016
 
Musiktherapien in Hamburg Drucken E-Mail
Dienstag, 02. April 2013

Seit vielen Jahren unterstützen wir nun schon gemeinsam mit unseren beiden Musiktherapeutinnen Judith Sonntag und Mirjam Blümel in Hamburg Kinder mit schweren Behinderungen/Krankheiten mittels einer Musiktherapie. Die Therapien finden entweder in den Räumlichkeiten des Theodorus-Kindertageshopizes oder aber in den Therapieräumen von Judith Sonntag statt.

Über die Therapien im Theodorus-Kindertageshospiz finden Sie hier mehr Informationen. Regelmäßig berichten wir hier exemplarisch über einige Therapien:

Seit Anfang 2014 arbeiten wir mit einem ambulanten Pflegedienst der Martha Stiftung in Hamburg zusammen. Die von dort vermittelten Kinder besuchen die Musiktherapie in den Räumlichkeiten unserer Therapeutin Judith Sonntag.

  • Izabell (Therapie seit 2014, auch in 2016 noch laufend)
  • Claas (Therapie seit Februar 2014)
  • Mia (Therapie seit Mai 2014)
Abgeschlossene Projekte: Von 2010 bis 2011 haben wir in Zusammenarbeit mit Dunkelziffer e.V. die folgenden zwei Therapien unterstützt: Manuela (2010) und Katharina (2011)
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 18. Mai 2016
 
Weitere Projekte Drucken E-Mail
Dienstag, 02. April 2013

Anschaffungen medizinischer Geräte/Hilfsmittel

Dank intensiver Kontakte zu verschiedenen Kinder-Intensivpflegediensten hören wir immer wieder von benötigten medizinischen Geräten in Haushalten/Einrichtungen mit schwer behinderten Kindern, welche von den Krankenkassen nicht finanziert werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Anschaffungen finden sich unter den folgenden Links:

 

Events/Reisen

 

Andere Therapien/Kurse

 

Sonstiges

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. Juli 2014
 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

Seite 6 von 13