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Rollikleidung für Lukas Drucken E-Mail
Freitag, 09. August 2013

Lukas wird bald 15 Jahre alt und leidet leider an unheilbarem Muskelschwund - genauer gesagt Muskeldystrophie Duchenne. Er ist zu 100 % schwerstbehindert. Diese Krankheit ist unter den vielen Muskelerkrankungen die es gibt leider die schlimmste Form und auch tödlich. Es ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen.

Er sitzt in einem Elektrorollstuhl und kann nur noch seinen Kopf und seine Finger eigenständig bewegen. Lukas kann keine Kleider von der Stange tragen, nur spezielle Rollstuhlfahrerbekleidung oder teilweise maßgefertigte und speziell angefertigte Kleidung.

Helenes Helfer e.V. finanzierte Lukas im Frühjahr 2013 einen Schwung neue Rolli-Kleidung.

Lukas Mutter schreibt: "wir möchten uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken, für Ihre großzügige Unterstützung. Lukas benötigt spezielle Kleidung, da er sich überhaupt nicht bewegen kann. Allein ihm die Jacke anzuziehen ist ein großer Aufwand, deshalb die besondere Kleidung, man sieht hier z. B. die Ärmel haben einen Reißverschluß. Der Rücken ist sehr kurz damit er hinten nicht drauf sitzt. Auch die Hosen sind speziell geschnitten, hier ist der Bund hinten sehr hoch, damit hinten nichts drückt. Auch werden hier die Hosen so geändert, das sie wirklich passen und nichts drückt und keine Druckstellen entstehen können. Vielen herzlichen Dank noch mal für Ihre unbürokratische Hilfe. Auf den Bildern sind Lukas, der trotz schwerer Krankheit doch sehr fröhlich wirkt, und seine kleine Schwester Selina zu sehen."

Wir wünschen Lukas und seiner Familie weiterhin viel Kraft!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Februar 2014
 
Bastelmaterial für die WAB-Gruppe Drucken E-Mail
Freitag, 09. August 2013

Aus der Sammlung der Bastelmaterialspenden organisiert durch Barbara Haane konnten sich auch die Kinder der Wohngruppe mit alternierend innewohnender Betreuung (WAB) der fundament gGmbH in Berlin über Pakete mit tollen Materialien freuen. Ganz herzlichen Dank für die Zusendung der Bilder!

Ein kleiner Auszug aus der Dankesmail: "Wenn Du die Fotos weiterschickst, so gib doch bitte auch die großen Augen an, die erstaunten Blicke und vielen „Oh“s... das lässt sich leider nicht immer einfangen *schmunzel* Die Materialien sind der Wahnsinn; so viele wunderschöne unterschiedliche Papiere, Perlen, Sticker bzw. Aufkleber... Die Kinder haben sich insbesondere über die Window Colors gefreut und über den großen Kasten Pastellkreiden".

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 09. August 2013
 
Musiktherpie für Manna Drucken E-Mail
Freitag, 09. August 2013

Im zweiten Quartal 2013 hat Helenes Helfer e.V. vier Kindern im Theodorus Kinder-Tageshospiz (ehemals Tageskinderhospiz KinderLeben) in Hamburg Musiktherapie ermöglichen können. Die Musiktherapie findet in Zusammenarbeit mit unserer Musiktherapeutin Judith Sonntag und deren Kollegin Mirjam Blümel statt.

Exemplarisch erzählen wir regelmäßig über Therapiefortschritte einiger Kinder:

Musiktherapie mit Manna (seit Februar 2013). Text Mirjam Blümel

Manna ist 15 Jahre alt und hat, wie die meisten Teenager klare Vorstellungen, vor allem von dem, was sie nicht möchte. Dies kann sie deutlich äußern, indem sie das Gesicht verzieht, den Kopf wegdreht und eine Art Knurren von sich gibt. Ist sie jedoch guter Laune, scheint die Sonne ein zweites Mal an diesem Tag aufzugehen: Manna strahlt ausgelassen und ein glucksendes Lachen – genau wie bei so vielen ihrer Altersgenossinnen – kullert ihr aus dem Mund.

Allerdings gibt es neben diesen Parallelen auch einige Besonderheiten in ihrem Leben: Manna kam mit ihrer Zwillingsschwester in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt und ist global in ihrer Entwicklung verzögert. Willkürliche Bewegungen der Extremitäten, sowie Sprechen ist ihr nicht möglich, sie wird durch eine PEG ernährt und ihr Anamneseblatt enthält eine lange Liste mit weiteren Diagnosen.

Nachdem sie in der ersten Stunde die meiste Zeit eher skeptisch war und es der Musiktherapeutin nicht leicht machte, einen Kontakt zu knüpfen, entwickelten sich in den nächsten Stunden Beziehungsmomente. Wiederholt reagierte sie positiv auf die Klänge und Vibrationen der Klangschalen, die angepasst an ihren Atemrhythmus gespielt wurden. In einer Stunde, in der ihr kein Instrumentenklang so richtig zu gefallen schien, begann die Musiktherapeutin eine vokale Improvisation mit den Worten „ach, ach, ach“. Daran schien Manna Freude zu haben und es entwickelte sich ein kleines Spiel, in dem die Musiktherapeutin plötzlich aufhörte zu singen, einen Moment wartete, und dann weiter sang. Manna stimmte dann auch ein mit verschiedenen Lauten (summen, fiepen, knurren, schmatzen) , die von der Musiktherapeutin aufgegriffen wurden und so entstand ein Dialog zwischen den beiden.

Aufgrund der gelegten Beziehungsbasis ist anzunehmen, dass im weiteren Verlauf der Therapie Momente des Kontaktes entstehen und Manna, wenn auch nur kurz, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit machen kann.

 
Gruppenreise der Blauen Gruppe Drucken E-Mail
Montag, 29. April 2013

Seit Anfang 2011 unterstützen wir den kleinen Moritz (Name geändert) mit einem monatlichen Taschengeld. Moritz fühlt sich in seiner Gruppe im Elisabeth-Weiske-Heim in Berlin (unter der Leitung von Frau Gajewski) sehr wohl und wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit Frau Gajewski.

In den Oktoberferien 2012 unternahm die Blaue Gruppe eine Gruppenreise nach Bollmanssruh/Päwesin, für die Helenes Helfer e.V. die Unterkunftskosten übernahm.

Im Nachgang der Reise sandte uns Frau Gajewski folgende Zeilen:

"Der Herbst 2012 war für die Bewohnerinnen und Bewohner der Blauen Gruppe eine tolle Zeit. Natürlich war es toll, die Färbung der Blätter an den Bäumen zu beobachten, Blätter und Kastanien zu sammeln und damit zu basteln. Das Highlight war jedoch die Gruppenreise der Blauen Gruppe nach Bollmannsruh.

Nach langen Vorbereitungen, verbunden mit Planungen, gespanntem Beobachten des Wetterberichtes und dem Packen der vielen Koffer ging es in den Oktoberferien endlich los. 8 Kinder reisten mit ihren BetreuerInnen in das Land Brandenburg, um sich zu erholen, neue Erfahrungen zu sammeln, die Stimmbänder zu trainieren und zu toben, um abends müde und erschöpft, aber voller neuer Eindrücke ins Bett zu fallen.

Für die tollen Erlebnisse beim Lagerfeuer, Wandern durch den Wald, Klettern auf dem Spielplatz, Besuchen des Streichle- und Erlebniszoos und vieles mehr möchten wir uns im Namen unserer kleinen und großen Bewohnerinnen und Bewohner ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Voller Energie können sie sich nun auf die täglichen Anforderungen neu konzentrieren, um weitere Schritte zu mehr Selbständigkeit in ihrem Leben zu bewältigen."

 

 
Delphin-Therapie für Andre Drucken E-Mail
Montag, 29. April 2013

Andre leidet an einer starken Entwicklungs- und Sprachverzögerung und ist mit seinen 12 Jahren auf dem Stand eines zweijährigen Kindes. Nach einer komplikationslosen Geburt wurde bei Andre erst im Alter von 2 Jahren eine Schwerstbehinderung festgestellt. Er leidet an autistischen Züge, kann sich ohne Hilfe nicht An- oder Ausziehen, ist inkontinent und kann sich entsprechend selbst nicht versorgen.

Durch ein delphinunterstützte Therapie in Belek Anfang 2011 begann Andre zu sprechen (ca. 15 einzelne Wörter) und lernte, ohne Stützen Fahrrad zu fahren. Ärzte empfahlen der Mutter eine weitere Delphin-Therapie durchzuführen.

Mit diesem Anliegen wendete sie sich im vergangenen Jahr an Helenes Helfer e.V.

Die von uns finanzierte Therapie fand im Herbst 2012 in Belek (in Zusammenarbeit mit mydolphins GmbH) statt.

 

Wir freuen uns über den Erfahrungsbericht, den uns Andres Mutter einige Wochen nach dem Urlaub zukommen ließ:

"Die Zeit in Belek war sehr entspannt und positiv für uns alle. Der Vater der Kinder (Anmerkung Helenes Helfer: Andre hat eine ältere Schwester) ist mit zu den Delfinen geflogen und es war für Andre sehr aufregend, denn er konnte seinem Papa ja schon die Delfine vorstellen und alles zeigen was er schon kannte. Darüber war er sehr stolz.

Das Schwimmen mit den Delfinen gestaltete sich anfangs schwierig, denn Andre testete erst mal wieder alle Therapeuten aus. Er versuchte wie weit er gehen konnte und wollte nicht im Wasser bleiben. Aber die ruhige Art und Stimme der Therapeuten machten es immer wieder Möglich Andre von neuem auf die Delfine zu konzentrieren.

Nachdem Andre merkte, dass er sich vom Delfin allein durchs Wasser ziehen lassen konnte und durfte, war er wahnsinnig froh und unheimlich stolz, das seinem Papa präsentieren zu können. Mittlerweile werden bei My Dolfins auch Belugawale eingesetzt und Andre sollte auch versuchen auf dem Wal zu schwimmen. Alle waren sehr gespannt aber auch sehr skeptisch, ob das klappen würde. Andre wurde nach einigen Minuten Einweisung, Spielen und Vertrauen zum Wal aufbauen, mit der Therapeutin Sabrina auf den Wal gesetzt und los gings.

Es ging mir durch und durch, denn Andre konnte vor lauter Lachen und Freude kaum an sich halten. Die Therapeutin meinte dann, dass Andre sich auch allein festhalten soll und ganz allein auf dem Wal schwimmen soll. Nun ist es ja so, dass ein Wal keine Rückenflosse hat, an der man sich festhalten kann. Man muss sich mit den Beinen an den Bauch des Wales festklemmen und dann das Gleichgewicht halten. Keiner hielt es für Möglich das Andre das schafft. Ich kann ihnen sagen. Ich habe noch nie so gezittert, wie in dem Moment. Andre wurde auf den Wal gesetzt, es wurde nur gerufen: halt dich fest und Andre hielt sich fest. Dieses Gefühl werde ich nie mehr vergessen. Ich zittere noch, während ich ihnen das schreibe. Ich danke Sabrina so sehr, das sie an Andre geglaubt hat. Sie hatte keinerlei Zweifel das Andre das packt.

Andre ist jetzt nach fast 8 Wochen immer noch sehr aufgewühlt, wenn er Bilder von den Delfinen oder den Belugawalen sieht. Er schaut jeden Tag das Video der Therapie an. Andre ist nach der Therapie sehr ruhig und selbstbewusst geworden. Er entwickelt sich gut und weiß was er will und was er nicht will. Ich Danke Ihnen sehr, dass sie uns die Therapie ermöglicht haben."

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2013
 
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