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*** Unser Beitrag zur Betterplace Fundraising Challenge *** Drucken E-Mail
Mittwoch, 04. Dezember 2013

Wir sind auch dabei, beim diesjährigen Betterplace-Fundraising-Challenge! Die zehn Projekte mit den meisten Spenden von 10 € oder höher erhalten Geldpreise zwischen 500 und 10.000 €.

Helft uns, in die vordersten Reihe und spendet für unser neuestes noch nicht finanziertes Projekt "Erlebnistherapie für Pascal" 10 Euro oder mehr! (Psssst, wenn Ihr mehr spenden wollt, dann spendet doch gleich mehrmals, denn die tatsächliche Anzahl der Spenden zählt!).

Und darum geht es: Erlebnistherapie für den achtjährigen Pascal

Pascal aus einer kleinen Gemeinde bei Berlin ist 8 Jahre alt und unheilbar schwer erkrankt mit keiner hohen Lebenserwartung. Er hat NCL5, eine Stoffwechselstörung, bei der nach und nach die Nervenzellen absterben. Bis zu seinem ca. 4. Lebensjahr entwickelte er sich völlig normal. Dann kam es plötzlich zu einem Entwicklungsstillstand und zum Abbau seiner geistigen und motorischen Fähigkeiten. Er leidet unter Epilepsie und ist innerhalb des letzten Jahres vollkommen erblindet.

Pascals Mutter hat ihre Arbeit als Altenpflegerin aufgegeben, um Pascal zu pflegen.

Sie beschreibt Pascal als lebenslustigen, lieben Jungen. Er ist scheinbar der einzige Junge in ganz Deutschland mit NCL5, über den Verlauf kann niemand etwas sagen.

Von einer befreundeten Familie hat Pascals Mutter von einer Erlebnistherapie (http://www.erlebnistherapie.com) in Ägypten erfahren.

Wir von Helenes Helfer haben mit dieser befreundeten Familie gesprochen und uns eingehend über die Therapie informiert. Die Erlebnistherapie ist eine zweiwöchige ganzheitliche Intensivtherapie und beinhaltet für den Teilnehmer eine Physiotherapie, Reittherapie, Wassertherapie, verschiedene manuelle Techniken wie z.B. Feldenkrais, Osteopathie und CranioSacrale Therapie. Die Behandlung erfolgt ausschließlich durch deutschsprachige Diplom-Physiotherapeuten.

Wir möchten Pascal diese Therapie im kommenden Jahr ermöglichen. Sollte die Sicherheitslage in Ägypten in 2014 die Therapie nicht zulassen, werden wir eine vergleichbare Therapie organisieren.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 04. Dezember 2013
 
Hippo-Therapie für Lennox Drucken E-Mail
Montag, 02. Dezember 2013

Der zweijährige Lennox aus Berlin leidet an muskulärer Hypotonie und hat dadurch Schwierigkeiten in der Grob/Feinmotorik, er ist ca. 1 Jahr Entwicklungsverzögert. Nach zwei Operationen (Polypen und Mandeln) hatte er jeweils Schwierigkeiten in der Aufwachphase, er konnte nicht selbstständig Atmen und wurde eine Woche in das künstliche Koma gelegt. Er atmete anschließend selbständig, brauchte jedoch lange Zeit, um wieder selbstständig laufen zu lernen. Das Laufen fällt ihm schwer und er ist dabei sehr unsicher und sehr schnell geschwächt.

Eine Hippotherapie hilft Lennox, indem sie seine Warnehmung fördert und seine Muskulatur stärkt. Wir unterstützen Lennox mit zunächst zehn Einheiten Hippo-Therapie.

 

 
Delphin-Therapie für Szymon Drucken E-Mail
Samstag, 30. November 2013

Der sechsjährige Szymon leidet an frühkindlichem Autismus. Im Sommer 2013 finanzierten wir Szymon eine Delphin-Therapie.

Szymons Eltern erzählen:

"Szymon ist am 24.09.2007 gesund auf die Welt gekommen und hatte 10 Punkte auf der Apgar Skala. Bis auf die Tatsache, dass er nicht gesprochen hat, verlief bis zu seinem zweiten Lebensjahr alles reibungslos. Wir waren sehr besorgt, aber Spezialisten haben uns beruhigt, dass das durchaus normal sein kann, er sich regulär entwickelt und, dass Jungen in der Regel später anfangen zu sprechen. Vor seinem dritten Geburtstag hat sich allerdings alles verändert. Szymon reagierte nicht mehr auf seinen Namen, der Augenkontakt nahm ab, der sensorische jedoch zu. Aus einem fröhlichen, aufgeweckten wurde ein trauriger, niemanden brauchender Junge, der mit seinen Armen wackelte und Angst vor seiner Umwelt hatte. Nach vielen Besuchen bei Spezialisten bekamen wir die Diagnose: frühkindlicher Autismus.

Die Anfänge waren sehr schwer, aber wir haben nicht aufgehört jeden Tag darum zu kämpfen, dass unser wunderbare Sohn wieder in unsere Welt zurück kommt. Ein halbes Jahr nach der Diagnose sind wir zu der ersten Delfin-Therapie gefahren- es war toll! Szymon war glücklich. Nach unserer Rückkehr war klar, dass das eine Therapie sein wird, die wir öfter in Anspruch nehmen wollen. Szymons Alltag ist sehr schwer; jeden Tag besucht er unterschiedliche Therapien, die ihn wiederaufbauen sollen. Er ist immer offener und selbstbewusster und beginnt sogar zu versuchen Kontakt mit uns aufzunehmen.

Am 15. Juli diesen Jahres war es uns möglich, Dank des wundervollen Vereins "Helenes Helfer" und unserem Kontakt Herrn Wojtek (Anmerkung Helenes Helfer: Wojtek ist ein ehemaliger Arbeitskollege von Johannes aus unserem Team), zu einer Delfin-Therapie nach Krim aufzubrechen. Auch dieses Mal war es unglaublich! Szymon hat jeden Tag ungeduldig auf seine Therapie gewartet. Als er sah, dass wir seine Sachen zusammenpacken, lief er in den Flur und zog schon mal seine Schuhe an und wartete ungeduldig! Es war eine Freude das zu sehen! Er schwamm wie ein Profi mit seinem neuen Freund dem Delfin an seiner Seite. Es war ergreifend wie viel Freude ihm der Umgang mit dem Delfin machte und mit wie viel Spaß er sich der Therapie unterzog. Wir möchten uns von ganzem Herzen für die finanzielle Hilfe bedanken!! Man sagt, dass man sich im Leben lediglich keine Gesundheit und Liebe kaufen kann, aber das ist leicht gesagt. Jeder, der schon einmal in Kontakt mit einer schweren Krankheit gekommen ist und den seelischen Schmerzen, der Belastung und der Angst, weiß, dass der Kampf um die Gesundheit oft sehr langwierig ist und viel Kraft, Aufopferung, Verzicht und vor allem einen enormen finanziellen Aufwand fordert.

Wir können nicht genug für das Verständnis und die von Helenes Helfern gezeigte Gutherzigkeit danken! Ohne den Verein "Helenes Helfer" und deren wunderbare Mitglieder, wäre es uns nicht möglich gewesen Szymon diese notwendige Therapie zu ermöglichen! Szymons Eltern Agnieszka i Przemysław Kraska"

Wir wünschen Szymon und seinen Eltern weiterhin viel Kraft auf ihrem Weg!

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Autohebebühne für Jenny Drucken E-Mail
Freitag, 29. November 2013

Jenny erlitt 2005 im Alter von 10 Jahren eine Massenblutung im Gehirn durch Zerreisen der Arteria Media rechts (Diagnose: Gehirnaneurysma, 3 Hirninfarkte, 2 Reanimationen). Dies geschah ohne Vorwarnung, von einer Minute auf die andere. Jennys Leben und das ihrer Familie war schlagartig ein anderes. Ihre Mutter ist alleinerziehend und arbeitet als Schneiderin. Sie hat einen weiteren Sohn, der ein Jahr älter ist als seine Schwester.

Jenny ist heute 18 Jahre alt. Seit dem Vorfall ist sie im Wachkoma und natürlich ständiger Pflege bedürftig. Als Jenny einen neuen größeren, Rollstuhl bekam, wurden Autofahrten, Ausflüge, etc. so gut wie unmöglich, denn man bekam den neuen Rollstuhl nicht ohne Weiteres in den Wagen der Familie.

Helenes Helfer hat Jenny und ihre Familie daher Anfang des Jahres eine gebrauchten Autohebebühne angeschafft. Wir wünschen der ganzen Familie alles erdenklich Gute und viel viel Kraft für ihren weiteren Lebensweg!

 

 
Musiktherape für Emma und Maria Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. November 2013

Seit Juli 2013 unterstützen wir die Zwillinge Emma und Maria mittels einer Musiktherapie in unregelmäßigen Abständen im Theodorus Kinder-Tageshospiz (ehemals KinderLeben). Unsere Musikterapeuten Mirjam Blümel und Judith Sonntag berichten uns regelmäßig:

Die Bindung zwischen Zwillingen ist gerade am Anfang des Lebens sehr eng; die Zeit im Mutterleib und sicher die ersten 1-2 Lebensjahre, in der eine intensive Betreuung vonnöten ist, werden gemeinsam verbracht. Danach, wenn Kinder im Regelfall autonomer werden, besteht zumindest die Möglichkeit, dass eigene Wege gegangen werden können. Bei Emma und Maria ist das nicht der Fall. Zu früh geboren, sind die jetzt 10jährigen Mädchen stark eingeschränkt durch eine Zerebralparese. Maria leidet zusätzlich unter einer Epilepsie und beide sind blind. Aufgrund dessen sind sie sehr empfänglich für akustische Reize, was im Negativen eine starke Schreckhaftigkeit bedeutet und im Positiven eine große Sensibilität für Atmosphären.

Die meiste Zeit werden Emma und Maria gemeinsam betreut. Dies hat einen Vorteil, nämlich dass sie immer einander haben, aber auch den Nachteil, dass sie oft nicht als Individuum wahrgenommen werden, sondern stets im Vergleich zu der anderen. Aus diesem Grund wurde nach einer ersten Musiktherapiestunde zu dritt beschlossen, dass sie getrennt in die Therapie kommen, und hier auch einzeln vorgestellt werden sollen. Es wird versucht, vergleichende Beschreibungen außen vor zu lassen.

Emma lag in den letzten Stunden gerne auf der Klangwiege. Auf der einen Seite sind dort Saiten eines Monochords und auf der anderen eine Schlitztrommel. Spielt man darauf, beginnt der Holzkorpus zu vibrieren und überträgt das auf die darauf liegende Person. Emma ist so ein zartes Mädchen, dass man die Vibrationen spüren kann, legt man seine Hand auf ihre Schulter. Ihr scheint dieses körperliche Erfahren der Musik zu gefallen. Wenn ihr Lieder vorgesungen werden, lauscht sie sehr aufmerksam und manchmal gibt sie Laute von sich. Diese werden von der Therapeutin aufgegriffen und erwidert. Auffällig ist bei Emma, dass sie ihre Aufmerksamkeit sofort ihrer Schwester zuwendet, wenn sie ihre Stimme hört. Einmal weinte Maria und sie schien sich dann sehr um sie zu sorgen. In den nächsten Stunden soll es Emma weiterhin ermöglicht werden, Entspannung und Wohlbefinden zu erleben und außerdem dialogische Erfahrungen zu sammeln.

Maria war von Anfang an sehr offen gegenüber der Therapeutin und der ungewohnten Situation und lachte sehr viel. Stimmliche Äußerungen, meist ein kurzer Ton oder zwei hintereinander, führen regelmäßig zu vokalen Improvisationen. Oft über mehrere Minuten hinweg „sagt“ Maria etwas und die Therapeutin antwortet in ähnlicher Weise, evtl. begleitet von einem Instrument, wie der Gitarre oder einem Glockenspiel. Zweimal wurde sie auf die Klangwiege gelegt, aber beide Male begann sie sofort heftig zu weinen – das ist also nicht ihr Fall. Bei Klangschalen ist es ebenfalls mehr der Klang, als die Vibrationen, die ihr zusagen. Bei den verschiedenen Instrumenten und Liedern, die ihr vorgespielt werden, hört sie immer aufmerksam zu. Im Ausblick auf die kommenden Stunden wird der stimmliche Dialog weiter eine zentrale Rolle spielen und eventuell werden ihr durch geführtes Instrumentalspiel Erfahrungen der Urheberschaft möglich sein.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 20. November 2013
 
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